Gedanken zwischen zwei Atemzügen

Mitten im Tag passiert es. Ohne Ankündigung bleibt etwas hängen. Ein Blick, ein Licht, ein Geräusch. Und plötzlich verschiebt sich etwas im Inneren, ohne dass man sagen könnte, warum.
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Mitten im Tag passiert es. Ohne Ankündigung bleibt etwas hängen. Ein Blick, ein Licht, ein Geräusch. Und plötzlich verschiebt sich etwas im Inneren, ohne dass man sagen könnte, warum.

Ein stiller Text über Vergleiche – und darüber, wie sie uns formen, entfernen und schließlich wieder zu dem zurückführen, was wir längst sind.

Ein Gastbeitrag von Verena über das Auf und Ab innerer Bewegungen und das Ankommen bei sich selbst. Eine Einladung zum Innehalten...

Ich schließe die Augen, und die Fantasie erwacht. Hier beginnt eine Welt, jenseits der Welt. Hier beginnt ein Erleben fernab des Sichtbaren. Eine Heilung in den Tiefen meiner Selbst...

Ich träume mich ins Leben,
werfe Steine in den See.
Von Wellen sanft umgeben,
mein Spiegelbild, vor dem ich steh'...

Wer sind wir, wenn niemand zusieht? Wenn kein Vergleich bleibt, kein Müssen, kein äußeres Maß?

Liebe Ungewissheit, du Dorn in meinem Kopf. Bist du hier, um mir die Sicherheit zu rauben? ...

Zerrissen gleite ich durch Träume, schwebe durch Welten aus Farbe und finde mich im Jetzt. Meine Seele ist gefüllt – mit Schmerz, mit Liebe, mit Glück, Trauer und Leid. Sie ist angefüllt mit Leben. Ein innerer Kampf, der manchmal wie…