Gedanken zwischen zwei Atemzügen

Mitten im Tag passiert es. Ohne Ankündigung bleibt etwas hängen. Ein Blick, ein Licht, ein Geräusch. Und plötzlich verschiebt sich etwas im Inneren, ohne dass man sagen könnte, warum.
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Mitten im Tag passiert es. Ohne Ankündigung bleibt etwas hängen. Ein Blick, ein Licht, ein Geräusch. Und plötzlich verschiebt sich etwas im Inneren, ohne dass man sagen könnte, warum.

Es gibt Erinnerungen, die leise flüstern. Sie tragen keine großen Ereignisse in sich und keine spektakulären Geschichten. Und doch leuchten sie bis heute wie kleine Lichter irgendwo tief im Inneren...

Ein stiller Text über Vergleiche – und darüber, wie sie uns formen, entfernen und schließlich wieder zu dem zurückführen, was wir längst sind.

Wer sind wir, wenn niemand zusieht? Wenn kein Vergleich bleibt, kein Müssen, kein äußeres Maß?

Ich wachse, entfalte mich wie Licht, das durch das Blätterdach fällt. Weich, unaufhaltsam, ungestört. Ich bin ein Mensch im Jetzt, getragen von allem, was war...

Ich schreite den Weg des Lebens entlang und stolpere über dich, verliere mich in dir und finde mich durch dich wieder. Du webst Schatten und Licht in mein Leben...

Liebe Ungewissheit, du Dorn in meinem Kopf. Bist du hier, um mir die Sicherheit zu rauben? ...

Wenn etwas, das lange währte eine Änderung verlangt, findet ein Aufbruch statt. Ein Aufbruch in eine neue - vielleicht unbekannte Welt und vielleicht sogar hinaus aus unserer Komfortzone...