Meine Worte fangen Feuer,
wenn sie in meiner Seele brennen.
Sie gebären mir ein Ungeheuer,
kein Mensch kann so schnell rennen.
Schon hält es fest mein Leben,
in seinen dunklen Klauen
und in mir fängt sich an zu regen,
ein Blick, der wagt zurück zu schauen.
Und in meinen dunklen Stunden,
wird mir eines furchtbar klar:
all meine großen Wunden,
bleiben nun für ewig da.
Unterjocht von meiner selbst,
fall ich vor mir auf die Knie.
und noch während du zerfällst,
sag ich mir, lauf los und flieh!
Doch die Zeit hat mich im Griff,
das Monster hält mich gierig fest.
Bin wie ein sinkendes Schiff,
das nie das Land verlässt.
Und so lauert stets die Trauer,
über dem, was ich nicht finde.
Um mich herum die Mauer,
die ich mit Leben binde.
Auf den nassen Straßen zu erhaschen,
male ich mit schwarzer Kreide.
Zeichne Wege, die verwaschen
und hier stehe ich und schweige.
Das Gedicht als Audio-Version:
Danke an das Schweigen, dass es so viel zu sagen hat.
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